Altbau-Haustüren in verschiedenen Stilen
Altbau-Haustüren stammen aus Zeiten, in denen Handwerkskunst und architektonische Details eine große Rolle spielten. Doch welche Gebäude gelten eigentlich als Altbau? Im Allgemeinen wird ein Gebäude so bezeichnet, wenn es vor 1945 errichtet wurde, wobei es keine strikte gesetzliche Regelung gibt.
Im Laufe der Jahrhunderte haben sich sowohl der Stil als auch der Aufbau von Haustüren immer wieder gewandelt. In der Barockzeit dominierten prunkvolle, symmetrische Formen mit üppigen Schnitzereien und kräftigen Profilierungen. Der Klassizismus hingegen brachte eine strengere, schlichtere Gestaltung mit Pilastern, Gesimsen und Kassettenfüllungen hervor. Altbau-Haustüren aus der Gründerzeit zeichnen sich durch großzügige Maße, Doppelflügel und eine stilistische Kombination verschiedener Stile wie Gotik, Renaissance und Barock aus. Der Jugendstil leitete schließlich einen Stilwandel ein: Schwungvolle Linien, florale, oft asymmetrische Ornamente und große Buntglaseinsätze prägten nun das Erscheinungsbild. Ab den 1920er-Jahren wurden Haustüren zunehmend schlichter, funktionaler – und neue Materialien wie Stahl, Aluminium und Kunststoff hielten Einzug.