Typische Fehler beim Haustür ausbauen
Beim Ausbau einer Haustür lauern einige Risiken, die leicht zu Schäden oder Verletzungen führen können, wenn man unvorsichtig arbeitet. Ein häufiger Fehler ist, den schweren Türflügel alleine abnehmen zu wollen. Das kann zu ernsthaften Verletzungen führen, insbesondere an Händen oder Füßen, und die Tür selbst kann beschädigt werden.
Ebenso problematisch ist es, die Zarge gewaltsam herauszureißen. Dabei entstehen oft Abplatzungen am Mauerwerk oder Putz, die später aufwendig ausgebessert werden müssen. Auch die unsachgemäße Nutzung von Hebelwerkzeugen kann die Stabilität der Laibung gefährden und Risse im Rahmen verursachen.
Bei Türen mit elektronischen Komponenten wie Motorschlössern oder Fingerscannern besteht zusätzlich die Gefahr, diese Bauteile zu beschädigen, wenn der Strom nicht vorher abgeschaltet wird oder Anschlüsse unachtsam gelöst werden.
Nicht zuletzt erschwert das Zurücklassen von Montageschaum oder Mörtelresten in der Laibung den späteren Einbau der neuen Tür erheblich. Ungleichmäßige Flächen verhindern ein sauberes Einpassen der Zarge und können dazu führen, dass die neue Tür nicht dicht schließt oder schwerfällig läuft.