Alternative Fördermöglichkeiten
Neben der bekannten BAFA- und KfW-Förderung gibt es noch weitere Alternativen für die Förderung von Fenstern und Türen:
Steuererleichterung
Häufig lohnt es sich, statt einer staatlichen Förderung für Fenster und Türen einen Steuerbonus zu nutzen. Ein Vorteil dieser Variante ist, dass du sie im Gegensatz zu einer staatlichen Förderung auch nachträglich noch in Anspruch nehmen kannst.
Bedingung ist hier, dass du Eigentümerin bzw. Eigentümer des Hauses oder der Wohnung bist und selbst darin wohnst. Außerdem muss die Immobilie zum Zeitpunkt der Sanierung mindestens 10 Jahre alt sein. Für die neuen Fenster und Türen gelten dieselben technischen Voraussetzungen (U-Werte) wie für den BAFA-Zuschuss.
Sind diese Bedingungen erfüllt, kannst du bis zu 20 % der Kosten für energetische Einzelmaßnahmen, zum Beispiel die Erneuerung von Fenstern oder Haustüren, von der Steuer absetzen. Verteilt auf einen Zeitraum von drei Jahren ist so ein Höchstbetrag von 40.000 € pro Wohneinheit absetzbar.
Um den Steuerbonus nutzen zu können, solltest du alle Maßnahmen durch einen Fachbetrieb durchführen lassen. Die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten ist hier keine Pflicht, da die nötigen Bescheinigungen auch vom verantwortlichen Fachunternehmen ausgestellt werden können.
Regionale Förderprogramme
Zusätzlich zu den Bundesförderungen gibt es regionale Förderprogramme für neue Fenster und Türen, die von verschiedenen Bundesländern und Kommunen bereitgestellt werden. Sie werden zumeist über die Landesbanken der Bundesländer angeboten. Oft lassen sie sich auch mit einer BAFA- oder KfW-Förderung kombinieren. Um das passende Programm in deiner Region zu finden, kannst du auch die Förderdatenbank des Bundes nutzen.
Hier findest du die wichtigsten regionalen Förderprogramme für Fenster und Haustüren im Überblick: